Neuerfindung von Zeitmanagement-Tools, um Kinder vom Videospielen loszulösen
Wir suchen Teilnehmer! Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Sophie Bartholly: sophie.bartholly∂student.kit.edu
Das Beenden von Videospielen ist für Kinder eine Herausforderung, und auch Eltern tun sich oft schwer damit, diesen Prozess zu bewältigen. In diesem Workshop werden wir gemeinsam mit Ihren Kindern und Ihnen untersuchen, wie Hilfsmittel zum Beenden von Spiele-Sessions bzw. zum Loslösen vom Spiel aussehen könnten, wenn sie von Kindern für Kinder entwickelt werden. Der Ausstieg bzw. Das Loslösen von Videospielen beschreibt hier den Prozess und die Erfahrungen des sich Rauslösens aus dem Spiel und das Beenden der Spielsession. Wir möchten insbesondere untersuchen, wie sich die Spielzeit im Einklang mit den von den Eltern festgelegten Regeln gestalten lässt. Gleichzeitig wollen wir uns damit beschäftigen, wie diese Regeln angepasst werden können, um positive Erfahrungen zu fördern, wenn Kinder aufhören Videospiele zu spielen. „Positives Loslösen” ist die Idee, dass das Beenden einer Spielsession eine befriedigende Erfahrung sein kann und nicht das Ergebnis einer negativen Erfahrung. Bei manchen Videospielen und ihren spezifischen Mechanismen kann dies schwieriger sein, da sie möglicherweise nicht so konzipiert sind, dass man jederzeit aufhören kann. Das Beenden einer Session, bevor ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht oder die aktuelle Aufgabe abgeschlossen ist, kann zu negativen Gefühlen oder sogar zu emotionalen Ausbrüchen führen. Wir möchten verstehen, mit welchen Problemen Familien und insbesondere Kinder in solchen Situationen konfrontiert sind.
Unser Fokus liegt auf den aktuellen Gewohnheiten und Routinen, die für Familien gut funktionieren, Ideen, Strategien, Hilfsmittel und andere Dinge, die sich bewährt haben. Gemeinsam möchten wir auch mögliche Technologien erkunden, die Sie und Ihr Kind beim Beenden von Videospielen unterstützen können.
Der Workshop wird von Kindern gemacht, während Eltern zur selben Zeit einen Fragebogen ausfüllen. Der Workshop wird wie folgt durchgeführt:
- Kinder werden sich mit den Forschern zusammensetzen und sich gemeinsam über Erfahrungen unterhalten, die sie zuhause hatten und wie ihre Eltern sie für gewöhnlich beim Beenden ihrer Spiele unterstützen. Wir wollen explizit die Erfahrungen und Emotionen der Kinder erörtern.
- Anschließend werden wir verschiedene Szenarien besprechen, die beim Spielen von Videospielen und beim Beenden einer Spielsitzung auftretenkönnen, und mit den Kindern darüber sprechen, wie sie sich in solchen Situationen fühlen würden und was für Unterstützung sie sich wünschen würden.
- Danach werden wir Kinder bitten, mit Stift und Papier technische Lösungen zu zeichnen, die ihnen helfen würden, eine Spielsession mit einem zufriedenen Gefühl zu beenden. Dabei können sie auf Dinge und Ideen zurückgreifen, die zuvor im Workshop angesprochen wurden.
- Abschließend werden wir die Zeichnungen mit den Kindern besprechen und sie bitten, zu erklären, was sie gezeichnet haben. Der Workshop endet dann. Je nachdem, wie reibungslos der Übergang zwischen den Aktivitäten verläuft, sollte der Workshop zwischen 45 Minuten und einer Stunde dauern.
- Eltern können ihre Kinder dann abholen.
In der Zwischenzeit bitten wir Eltern um folgendes:
- Eltern wird ein Einwilligungsformular für die Teilnahme ihrer Kinder und ein Fragebogen gegeben. Das Einwilligungsformular muss vor beginn des Workshops ausgefüllt sein.
- Während die Kinder im Workshop sind können Eltern sich mit dem Fragebogen hinsetzen und ausfüllen. Der Fragebogen besteht aus Multiple-Choice-Fragen, Ein-Wort-Fragen und Fragen mit ausführlicher Antwort. Dies sollte etwa 15 bis 20 Minuten dauern.
- Wenn der Workshop beendet ist, können Eltern ihre Kinder abholen.
Wer kann teilnehmen:
| Kinder | Eltern |
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Die Anmeldung und Terminvereinbarung erfolgt per E-Mail: sophie.bartholly∂student.kit.edu
